Agentur & Kunde

GWA Argumente für Kommunikation I

Sieben Argumente: Marketing schafft Konsum

  1. Offensichtlich besteht ein enger Zusammenhang zwischen Marketingausgaben und Konsumbereitschaft der Bevölkerung, indirekt also mit dem Wirtschaftswachstum der jeweiligen Länder.
  2. In den Ländern, die ihre Marketinginvestitionen nicht reduziert haben, herrscht eine deutlich höhere Konsumfreude als in Deutschland.
  3. Ein Vergleich innerhalb der europäischen Kernländer zeigt, dass mit der Höhe der durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten der Marketingausgaben auch das Bruttoinlandsprodukt (BIP) bessere Wachstumsraten aufweist.
  4. Mit dem niedrigen Wachstum der Werbeausgaben in den letzten vier Jahren geht ein deutlich gesunkenes Wirtschaftswachstum von durchschnittlich nur noch 1,5 Prozent einher.
  5. Blinde Kostenreduktion kann die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens drastisch verschlechtern.
  6. Das Bonmot der Anzeigenverkäufer „Wer nicht wirbt, der stirbt” bewahrheitet sich zurzeit für viele Marken und Unternehmen, die ihre Marketingausgaben überproportional gedrosselt haben.
  7. Deshalb sollten deutsche Entscheider intelligenter sparen, indem sie Etats auf eine kleinere Zahl von Kommunikationsdisziplinen reduzieren, Prioritäten setzen und auf preiswertere Kommunikationslösungen ausweichen.

GWA Argumente für Kommunikation II

Werbung in der Offensive
Markenkommunikation in Zeiten der Rezession

Konjunkturschwächen hinterlassen in der gesamten Werbewirtschaft immer wieder tiefe Spuren. In wirtschaftlich schweren Zeiten sparen die Unternehmen vor allem bei ihren Werbebudgets.

Dennoch gibt es gewichtige Ausnahmen von defensivem Werbeverhalten. In welcher Situation empfiehlt sich auch und gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten mit der Werbung in die Offensive zu gehen?

Die Agenturen sind je nach Größe, Struktur und Spezialisierung unterschiedlich stark von der Rezession betroffen und reagieren verschieden darauf. Diejenigen Agenturen, die ihre Umsätze nicht nur aus der klassischen Mediawerbung, sondern aus anderen Bereichen – wie der strategischen Marken- und Unternehmensberatung sowie anderen Kommunikationsdisziplinen – generieren, sind von der Entwicklung im klassischen Media-Geschäft weniger stark betroffen. Gleichwohl muss eine Vielzahl mittlerer und kleiner Agenturen zum Teil deutliche Umsatzrückgänge hinnehmen.

Der GWA hat den Zusammenhang zwischen der Konjunktur- und der Werbeentwicklung beobachtet und in fünf Argumenten Überlegungen zu offensivem Werbeverhalten in schwierigen Konjunkturzeiten zusammengefasst.

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Die werbestärksten Unternehmen und Branchen in Deutschland sowie weitere Kennzahlen zur Werbung finden Sie unter Themen & Wissen. mehr ...

Auf der Website des Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW finden Sie weitere Informationen zu den aktuellen Werbeumsätzen in Deutschland. www.zaw.de