Werbung mit Prominenten
Der Einsatz von Prominenten in der Werbung und die Debatten darüber nehmen kontinuierlich zu. In keinem Jahr hat es so viele Berichte zum Einsatz von Prominenten in der Werbung gegeben wie in 2004. Auch der GWA hat sich mit dem Thema befasst.
Der Einsatz von Prominenten in der Werbung reicht weit zurück. Uwe Seeler pfiff schon in den Siebzigern für Hättric, Franz Beckenbauer löffelte Knorr-Suppe und der Bankier Hermann Josef Abs trank König Pilsener. Verona Feldbusch machte im Jahre 2000 für Iglo-Rahmspinat „Blubb”, und die den Etat betreuende Agentur gewann für die Kampagne einen Gold-Effie. Im gleichen Jahr vermittelte Boris Becker mit seinem „Ich bin ja schon drin” der Marke AOL einen hohen Aufmerksamkeitsgrad. Auch hier wieder eine Belohnung für die Agentur in Form eines Effie in Gold. Sind Prominente somit ein Garant für den Erfolg der Werbekampagne oder der Marke?
Es gilt hier nicht, in eine Pro und Contra-Diskussion einzusteigen, ob die Marke vom Image der Prominenten profitieren kann oder nicht. Zunächst ist eine Fakten-Sammlung angesagt. Grundlage sind die Ergebnisse und Einschätzungen der GWA Monitorbefragungen der Jahre 2001, 2002, 2004 sowie der Erhebung aus dem Frühjahr 2005.
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