Barrierefreiheit im Agenturprozess – Von UX & Content bis zur redaktionellen Pflege

Die gesetzlichen Anforderungen an digitale Barrierefreiheit nehmen spürbar zu. Mit BFSG, BITV 2.0 sowie den technischen Vorgaben der EN 301 549 und WCAG 2.2 ist Accessibility längst kein optionales Qualitätsmerkmal mehr, sondern ein verbindlicher Bestandteil digitaler Projekte. Für Agenturen muss Barrierefreiheit ganzheitlich gedacht und strukturell im Prozess verankert werden.

Der entscheidende Punkt liegt dabei nicht nur in der technischen Umsetzung. Bereits in der Konzeption sind Zielgruppenanforderungen und Verantwortlichkeiten für später klar zu definieren. Die größte Herausforderung entsteht oft nach dem Go-Live. Dezentrale Redaktionen, neue Inhalte und hochgeladene Dokumente führen ohne klare Workflows und Monitoring schnell zu erneuten Barrieren. Nachhaltigkeit erfordert daher Schulung, kontinuierliche Prüfung, dokumentierte Nachweise und eine klare Governance-Struktur.

Barrierefreiheit ist damit kein einmaliger Projektzustand, sondern ein fortlaufender Qualitäts- und Compliance-Prozess von der ersten UX-Idee bis zur redaktionellen Pflege des Kunden im Live-Betrieb.

Speaker

<strong>Michael Weitzdörfer</strong>

Michael Weitzdörfer

Experte für digitale Barrierefreiheit
Web Inclusion GmbH

Michael Weitzdörfer, Experte für digitale Barrierefreiheit bei der Web Inclusion GmbH, begleitet Softwareanbieter sowie Digitalagenturen strategisch im Projektgeschäft. Er unterstützt Teams dabei, Accessibility strukturell im Projekt- und Redaktionsprozess zu verankern und regulatorische Anforderungen praxisnah umzusetzen

Lena Bondarew
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Lena Bondarew
Projektmanagement
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