Der GWA

Public Affairs

Leo Burnett, Frankfurt

Der GWA vertritt die Interessen seiner Mitglieder auch gegenüber der Politik in Berlin und Brüssel. Dies geschieht sowohl über aktive Mitgliedschaften in Dachverbänden als auch eigenständig.

So ist der GWA Mitglied im Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW. Der ZAW mit Sitz in Berlin vertritt die Interessen der gesamten Werbewirtschaft, z.B. Agenturen, Werbungtreibende, Medien. Mit dem Werberat und dem Deutscher Datenschutzrat Online-Werbung DDOW der ZAW wesentliche Selbstregulierungsinstanzen der Werbewirtschaft. Der GWA hat in diesen Gremien jeweils einen Sitz.

Auch der Interessenvertretung der Agenturbranche in Brüssel European Association of Communications Agencies EACA gehört der GWA als Mitglied an und ist im Board sowie im National Association’s Council, dem Gremium der Geschäftsführer der Mitgliedsverbände, vertreten. Der EACA beschäftigt sich insbesondere mit Fragen der Werberegulierung.

Zunehmend beteiligt sich der GWA eigenständig an der politischen Willensbildung bei Themen, die nicht unmittelbar werbepolitischer Natur sind. Dies betrifft beispielsweise die Fragen des Mindestlohns und die gesetzlichen Regelungen zur Gestaltung von Werkverträgen. Neben dem Dialog mit der Politik informiert er seine Mitglieder über die Auswirkungen von Gesetzesvorhaben und liefert Hilfestellung für den Umgang damit.

 

Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetz

Arbeitszeitflexibilisierung

Im Rahmen der Kampagne "So möchte ich arbeiten" der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. wurde der GWA-Anwalt Martin Bonelli zum Thema Arbeitszeitgesetz interviewt. Das Arbeitszeitgesetzt ist veraltet und bedarf dringend einer Anpassung und flexibleren Lösung.

Positionen des GWA / DDV zur Bundestagswahl 2017

Nicht nur das Thema Werberegulierung, auch viele andere Gesetzesinitiativen berühren das Tätigkeitsfeld der Werbe- beziehungsweise Kommunikationsagenturen. Der GWA und der Deutsche Dialogmarketing Verband e.V. haben sechs zentrale Themen identifiziert, die mit Blick auf ihre Mitglieder besonders relevant sind. Diese Themen werden im Bundestagswahljahr 2017 und darüber hinaus mit den Parteien diskutiert:

1. Arbeitszeit flexibilisieren – Arbeitszeitgesetz anpassen

2. Europäischer Datenschutz: Zügiges Anpassen des Bundesdatenschutzgesetzes

3. Künstlersozialversicherung: Gesellschafter-Geschäftsführer herausnehmen

4. Werkverträge weiter ermöglichen – keine starren Gesetzesregelungen

5. Verbraucherschutz: Nicht übers Ziel hinausschießen 

6. Selbstregulierung statt Werbeverbote

Dr. Ralf Nöcker

Dr. Ralf Nöcker

Tel.:069 - 256008 - 23
E-Mail:ralf.noecker@gwa.de
Position:Geschäftsführer GWA