Der Traum vieler junger Kreativer

| von Florian Stricker

Die ganz große Kampagne stricken, dem Kunden das optimale Konzept liefern: Das ist der Traum vieler junger Kreativer.

Der berufliche Erfolg eines jeden von uns hängt dabei nicht nur von den Qualifikationen und Fähigkeiten ab, die wir im Studium sammeln. Viel mehr noch von Motivation und Engagement. Wir sind aus uns heraus motiviert, die beste Leistung zu erbringen und mit anderen zusammenzuarbeiten. Dieser Ansatz ist der Grundsatz der gemeinsamen Teilnahme an der diesjährigen GWA Junior Agency.

Unser Team der Münster School of Design  und der Hochschule Osnabrück arbeitet in diesem Semester mit elf Designern und drei Kommunikationsmanagern in Kooperation mit der Agentur Ogilvy an einer Kommunikationskampagne für einen chinesischen Smartphone-Hersteller. Besonders hervorzuheben ist die interdisziplinäre Zusammensetzung des Teams, das nicht nur aus verschiedenen Studiengängen, sondern auch hochschulübergreifend besteht.

Der GWA Junior Agency Award am 8. Februar 2019 ist das Ziel unserer 14-köpfigen Truppe um die beiden Professoren Ralph Beuker und Rüdiger Quass von Deyen. Unter dem Motto „Werbung ist Kunst“ werden wir in München mit weiteren Teams aus ganz Deutschland im wichtigsten nationalen Nachwuchswettbewerb für Kreative unsere Ideen präsentieren. Dieser Pitch ist der Höhepunkt eines Semesters, welches voller Input, Learnings, Engagement und Motivation war.

„Das Team aus jungen DesignerInnen und KommunikationsmangerInnen bringt unterschiedlichste Fähigkeiten mit sich, von denen alle nur profitieren können. Diese Fähigkeiten erlauben den Freiraum, sich ohne maßgebliche Konsequenzen im praktischen Arbeitsumfeld auszuprobieren. Die Studierenden lernen in diesem Projekt jeweils die anderen Seiten des Schreibtisches kennen, so wird Empathie füreinander geschaffen, die im Berufsalltag der Kreativbranche fundamental ist.“, so Prof. Rüdiger Quass von Deyen über den Mehrwert der GWA Junior Agency.

Die GWA Junior Agency fördert nicht nur unser gegenseitiges Verständnis innerhalb des Berufsfeldes. Wir kommen in Kontakt mit Agenturen und lernen verschiedene Modelle und Arbeitsweisen kennen. Erst so erlangen wir auch ein Verständnis für unsere Motivation, es entwickelt sich eine Vorstellung des eigenen Berufsalltags.

Ich will keine Hüpfburg oder jeden morgen eine Yoga-Session - in erster Linie will ich arbeiten und Ideen und Konzepte entwickeln, auf die ich stolz sein kann. Viele verschiedene Incentives in Agenturen führen meiner Meinung nach nicht zu einer langfristigen Mitarbeiterbindung oder dazu, dass ich montags gerne ins Büro gehen werde. Starke Bindung kann nur ein Job schaffen, der viel Engagement, Motivation von den Mitarbeitern fordert. Das sind Schlüsselfaktoren für den eigenen beruflichen Erfolg. Wenn Konzepte und Ideen frei zu entwickeln sind und dabei auch noch einen Sinn erfüllen, ist es auch egal, ob man bis tief in die Nacht im Büro sitzt. Diese Freiheit macht den GWA Junior Agency Award so besonders und wichtig. Wir haben die Chance, uns einen Überblick über die Praxis zu verschaffen, entscheidend auch für unseren Werdegang und die Berufswahl! Deshalb habe ich an meiner Hochschule auch den Anstoß gegeben, gemeinsam an der Junior Agency teilzunehmen.

Neben der Interdisziplinarität stehen bei der GWA Junior Agency aktuelle Methoden der Lehre im Vordergrund. Nicht nur die Dozenten gestalten diese, sondern auch wir selbst. So haben wir externen Input von Arne von Oosterom von der Design Thinkers Academy Amsterdam bezogen.

All das macht die GWA Junior Agency für uns zu einer wichtigen Erfahrung. Wir sehen uns in München!

 

Teilnehmer des Teams Münster/Osnabrück bei der 33. GWA Junior Agency:
Theresa Balbach (MSD) | Steffen Bewer (MSD) | Laura Bockel (MSD) | Philipp Bulk (MSD) | Jonas Fürste (MSD) | Julia Kuhlmann (MSD) | Leonhard Laupichler (MSD) | Till Meyering (MSD) | Kira Pawlewski (MSD) | Beke Riecken (HS OS) | Elena Schütte (MSD) | Florian Stricker (HS OS) | Olivia Teschner (HS OS) | Finn Vormann (MSD)

Dozenten:
Prof. Dipl.-Kfm. Ralf Beuker | Dekan der Münster School of Design
Prof. Dipl.-Des. Rüdiger Quass von Deyen | Prodekan der Münster School of Design

 

Florian Stricker studiert Kommunikationsmanagement an der Hochschule Osnabrück