Erstarren oder Chancen nutzen?

| von Ruth Schulz-Wiemann, DES WAHNSINNS FETTE BEUTE

Eine Wirtschaftskrise… die hatten wir schon mal, aber das hier – übertrifft alles Dagewesene. Tatsächlich scheint gerade nicht nur die Geschäftswelt in die Knie zu gehen, sondern auch das öffentliche Leben zum vollständigen Erliegen zu kommen. Man könnte meinen, da hat einer den Stecker gezogen, einen weltweiten Notaus-Schalter gedrückt. Wie in einem düsteren Science-Fiction-Film. Ausnahmezustand.

Kein Wunder, dass viele nervös werden und sich für das Worst-Case-Scenario – man glaubt es nicht! - mit Hamsterkäufen eindecken, schließlich weiß niemand so genau, ob es vielleicht noch viel schlimmer kommt, zumal Vokabeln wie Pandemie, Abriegelung, Krisentreffen, Notfallplan nicht gerade ermutigen. Was in China begann, mit Whats App-Witzchen kommentiert und verharmlost wurde, ist nun bei uns. Jetzt ist auch dem letzten Sorglosen das Lachen vergangen.

Virologen und Politiker beruhigen. TV-Sender klären auf, rund um die Uhr. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, denen das Virus gerade den Boden unter den Füßen wegzieht, wird Hilfe versprochen; es gibt Rücklagen. Die Liquidität aller soll aufrechterhalten, Kurzarbeit mit Milliarden überbrückt werden… „whatever it takes!“

Als Erstes aber gibt es eine Zwangspause. Öffentliche Veranstaltungen sind bereits abgesagt. Immer mehr Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter nach Hause. Ab ins Home-Office und weitermachen im Jogging-Anzug! Wir können kaum glauben, was um uns herum geschieht und doch ist es die Wahrheit. Nichts geht mehr!... Oder vielleicht doch??

Zugegeben - wenn erst einmal der Notstand ausgerufen ist und uns im wahrsten Sinne des Wortes die Luft ausgeht, fällt es schwer, ruhig weiter zu atmen und positiv zu bleiben. Doch sollen wir nun im Dilemma erstarren? Wäre es nicht klüger, die Zwangspause zu nutzen, um etwas Sinnvolles zu tun, herauszufinden, welchen Nutzen wir aus dieser Krise ziehen können?

In der Ruhe liegt die Kraft! heißt es doch so schön. Entschleunigung statt Beschleunigung. Mal wieder zu sich selber finden, verstehen, was wirklich wichtig ist. Kein noch mehr, noch schneller, größer, besser. Einfach mal…  weg vom Gas! Zur Besinnung kommen.

Im Innehalten entwickeln sich Kraft und Struktur… sich selbst mal ein bisschen I-Care gönnen und sich fragen: Wem oder was jage ich eigentlich hinterher? Macht das alles überhaupt noch Sinn? Wofür stehe ich eigentlich? Was sind meine wirklichen Werte? Was macht mich persönlich aus? Und kann ich mit diesen ureigenen Werten meinem Glück nicht viel besser auf die Sprünge helfen?

Fragen, die sich aktuell auch Unternehmen stellen sollten, um zukünftig zu mehr Arbeitgeberattraktivität und Unternehmenserfolg zu gelangen. Gerade jetzt ist vielleicht die beste Zeit, auch einmal über die eigene Unternehmensidentität nachzudenken, sein Tun zu hinterfragen und neu zu überdenken. Die eigenen Werte zu entdecken, um daraus neue Eindrücke zu gewinnen, in gute Erlebnisse und Erfahrungen, in spürbar bessere Mehrwerte und Ergebnisse umzuwandeln… das bedeutet Brand Experience. 

Wer jetzt noch auf klassische Vertriebswege setzt, wird untergehen… das sind die Fakten aus der Wirtschaftsforschung.

Deshalb müssen Unternehmen jetzt neue Wege gehen, sich digitalem Vertrieb, agilem Marketing und den Themen der New Work öffnen. Besonders hilfreich, um nach der Krise wieder Fahrt aufzunehmen, ist konsequente Markenführung, ein Thema, dem sich die Agentur DES WAHNSINNS FETTE BEUTE leidenschaftlich verschrieben hat. Firmeninhaber und Geschäftsführer sollten jetzt die Zeit nutzen, um nach neuen Potenzialen zu suchen, mal eine andere Perspektive zulassen, um vieles zukünftig einfach richtiger zu machen, den Grundstein zu legen für ein besseres Danach.

DWFB macht Mut und unterstützt Betriebe, mit den neuen Marketing-Instrumenten - Digitales Arbeiten, Video-Konferenzen, Programmatic-, Inbound und Marketingautomation – am Leben zu bleiben. Digitalisierung hilft, ist das beste Rüstzeug, wenn Begegnungen nicht mehr persönlich stattfinden.  

Nicht erstarren, sondern aus der Krise lernen. Chancen nutzen. Vertrieblich jetzt ein anderes Pferd satteln… das ist die aktuelle Empfehlung von DWFB an Familienunternehmen.  

Aus dem, was gerade unabänderlich ist, das Beste herausholen. Sichtbar bleiben und gesund… genau darauf kommt es jetzt an!

 

Von Ruth Schulz-Wiemann (DES WAHNSINNS FETTE BEUTE)