Vom Innovation Lab bis auf den Messestand

| von Mark Bourichter

Wie Agenturen mit Herzblut, Know-how und Erfahrung die Digitalisierung ihrer Kunden unterstützen.

Agenturen als markenführende Berater sind für Unternehmen unverzichtbar – das hat bereits unser letzter Impulsbeitrag gezeigt. Agenturen sind von sich aus motiviert, wirksame Kommunikationskonzepte zu entwickeln, umzusetzen und ihre Kunden als verlässliche und loyale Sparringspartner zu begleiten. Diese Qualitäten wiegen umso schwerer, je höher der unternehmensseitige Leidensdruck ist. Und wo ist dieser höher als beim Thema „Digitalisierung“? Entsprechend anspruchsvoll ist die Erwartungshaltung gegenüber Agenturen, passende Kompetenzen auszubilden und fortlaufend unter Beweis zu stellen. Challenge accepted!

Die Digitalisierung bietet Unternehmen Optimierungspotenzial für interne und externe Prozesse und die eigenen Geschäftsmodelle. Welchen Pfad sollen sie einschlagen und welche Option wählen? Schon an dieser Stelle bewährt sich der Rückgriff auf das Know-how auf Agenturseite. Neugierde und ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein liegen in der Agentur-DNA, um damit neue Wege zu beschreiten und Herausforderungen auf dieser Strecke lösungsorientiert zu meistern – vor allem im Digitalbereich. In der Regel passiert dies zunächst in einem geschützten Umfeld, in Innovation Labs und bei internen Projekten, sodass Kunden hierfür kein Lehrgeld bezahlen müssen, sondern von Erfahrungen profitieren, die bereits vorab erfolgreich unter Beweis gestellt wurden.

Gradmesser für die Digitalkompetenz einer Agentur können dabei verschiedene Faktoren sein: Mit welchen Digitalkanälen gibt es konkrete Projekterfahrung? Wie wurden diese im Kommunikationsmix eingesetzt, um bestimmte Zielgruppen (Alte? Neue?) zu erreichen?

Unabhängig von der konkreten Aufgabenstellung bringt die Arbeit auf Projektebene eins immer mit sich: Der Erfahrungsschatz wächst auf Agenturseite stetig. Dies liegt an der interdisziplinären Arbeit mit verschiedenen Kunden aus unterschiedlichen Branchen. Bei jedem Projekt gilt es aufs Neue, Kernbotschaften, Usability und Mehrwerte kreativ auf Distributionskanäle anzupassen.

Zum Beispiel im Rahmen der Digitalisierung klassischer Messeauftritte. Neue Instrumente über Virtual Reality und Augmented Reality bieten vielfältige Interaktionsmöglichkeiten mit den Besuchern. Mehrwert gibt es aber auch für den Vetrieb auf der Messe. Jüngst hat sich eine Anwendung dieser Art für einen Kunden auf der Chillventa 2018 bewährt, der Leitmesse im Bereich Kälte- und Klimatechnik. Neben spielerischen Effekten, mit denen Hemmschwellen für die Kontaktaufnahme reduziert wurden, überzeugte die App auch dabei, die Messegespräche zu leiten und die Effizienz zu verbessern. Von der ersten Ansprache in der Halle bis zum konkreten Verbleib nach dem Besuch des Messestands: Die VR-/AR-Anwendungen unterstützten multimedial, wodurch beide Seiten profitierten, sowohl Aussteller als auch Besucher.

Know-how und digitales Herzblut sind die Schlüssel zum Erfolg. Dazu gehört Mut und Vertrauen auf Kundenseite. Der Erfolg auf der Chillventa wirkt bis heute nach und ebnet den Weg für die weitere Digitalisierung von Prozessen, Strukturen und Kommunikation. Als Sparringspartner hierfür stehen Agenturen parat, etwa in der bewährten Funktion als markenführende Berater mit Weitblick. Neue Agenturformate wie das der POPUP Agency  werden hierfür geschaffen und sind sofort einsatzbereit. Wo konkret auch die Herausforderungen auf dem Weg der digitalen Transformation liegen – Agenturen sind bereit.

Mark Bourichter ist Head of Digital und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Agentur husare.