Wer Herausforderungen und Veränderungen liebt, ist in Agenturen genau richtig

| von Carlo Teichmann

Bis vor gar nicht so langer Zeit herrschte Wild-West in Kommunikationsagenturen: ein gewöhnlicher Arbeitsalltag hatte 14 Stunden, Urlaub gab es nicht und Praktika wurden nicht bezahlt. Diese Zeiten sind vorbei. „Nur noch Vollidioten nehmen an, dass jemand, der zwei Schichten durcharbeitet, auch doppelt so produktiv oder kreativ ist“, sagt Thomas Hans, Geschäftsführer von husare

Die Verfehlungen früherer Zeiten wirken sich dennoch spürbar aus. Das Bild von Agenturen als menschenverschleißende Ausbeuter ist noch immer verbreitet und schlägt auf das das Selbstbewusstsein auf der Suche nach motivierten und qualifizierten Mitarbeitern.  

„Warum wird Agenturen eingeredet, dass sie keine attraktiven Arbeitgeber sind? Die meisten Mitarbeiter sind happy im Job“, stellt Thomas Hans fest.

Fragt man konkret nach, wie es der GWA getan hat, können die alten Klischees der schlechten Arbeitsbedingungen schnell widerlegt werden: 85 Prozent der Agenturmitarbeiter sind zufrieden. (Quelle: GWA HRM Studie 2017)

„Mein Credo ist, dass Agenturen noch viel selbstbewusster auftreten können. Wo sonst können junge Menschen so viel lernen und so schnell Verantwortung übernehmen? Und wo sonst gibt es so viele kreative Herausforderungen, interessante Leute und spannende Kunden aus unterschiedlichen Branchen? All das macht Agenturen zu großartigen Karriere-Sprungbrettern“, sagt Thomas Hans.

Das volatile Umfeld erfordert Agilität von Agenturen – und von ihren Mitarbeitern. Weil sich die Rahmenbedingungen kontinuierlich verändern, können und müssen Mitarbeiter sich stetig weiterentwickeln. Weiterbildung ist nicht nur eine mitarbeiterbindende Maßnahme, viel mehr noch: Lebenslanges Lernen sichert die Existenzfähigkeit von Agenturen. Entwicklungen wie der Digital Change erfordern schnelles Handeln, sodass sich einige Jobprofile innerhalb weniger Jahre rasant verändern. Wer diese Herausforderungen und Veränderungen liebt, ist in Agenturen genau richtig.

Wechsel auf die Kundenseite beurteilt Thomas Hans recht gelassen: „Möglicherweise ist das Teil der Agilität von Agenturen und notwendig für innovative Veränderungen. Wenn alle Mitarbeiter länger als 10 Jahre bleiben würden, dann hätte der digitale Change bei husare wesentlich länger gedauert.“

Egal, welchen Weg Mitarbeiter wählen: Wer sich für einen Berufsstart in einer Agentur entscheidet, kann beweisen, dass er Anspruchshaltungen von Auftraggebern gerecht werden und sich auf die vielfältigsten Aufgaben einstellen kann.

Wir haben das Potenzial, uns als spannende und fördernde Karriereplattform zu positionieren. Der kreative Nachwuchs braucht uns. Seien wir mutig: Wir tun so viel Gutes, also lasst uns lauter darüber sprechen!