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wob, Viernheim
 

Bartenbach verantwortet Projektbüro „Jäger der versunkenen Lok“

Gemeinschaftsprojekt mit SWR und Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein zur Bergung der ältesten Dampflok Deutschlands aus dem Rhein

Volle Fahrt voraus bei Bartenbach! Die Mainzer Agentur verantwortet ein neues Projektbüro. Gemeinsam mit den Partnern SWR und Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein steuert Bartenbach als Projektbüro „Jäger der versunkenen Lok“ die spektakuläre Bergung des ältesten Denkmals deutscher Eisenbahngeschichte. Vorstand Tobias Bartenbach und sein Team agieren als organisatorische Schnittstelle zwischen den verschiedenen Akteuren und übernehmen die komplette Kommunikation rund um die Bergung der 1852 im Rhein verschollenen Lokomotive namens (Nomen est Omen!) „Rhein“. Nach jahrzehntelanger Suche und Vorbereitung soll diese Lok am 21. Oktober 2018 aus dem sechs Meter tiefen Flussbett zwischen Germersheim und Philippsburg in der Pfalz gehoben werden.

 

„Ein Jahrhundertprojekt nicht nur für Eisenbahnfans“, so Tobias Bartenbach. „Auch für uns als Agentur ist es ein außergewöhnlicher Auftrag.“ Und ein Projekt, für das es eine gehörige Portion Idealismus braucht. Denn die Finanzierung ist eine Herausforderung: Eine halbe Million Euro Gesamtbudget gilt es, an Unterstützung aus Wirtschaft und Gesellschaft zusammenzutragen. Bartenbach hat den Auftrag zu einem Zeitpunkt übernommen, als die Finanzierung des Projekts noch keineswegs „wasserdicht“ war. „Die Begeisterung aller Akteure und die historische Dimension der Suche und Bergung haben auch bei uns den Jagdinstinkt geweckt und das Schatzsucher-Fieber ausbrechen lassen“, erläutert der Leiter des Projektbüros die Beweggründe des Engagements. Von der Finanzierung und Beratung über die Kreation und Produktion der verschiedenen Kommunikationsmaterialien bis hin zur begleitenden Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sind alle Agenturbereiche eingebunden. „Bereits mit der Einrichtung unseres ersten Projektbüros anlässlich des 200-jährigen Rheinhessen-Jubiläums haben wir bewiesen, dass wir die kommunikative Herausforderung lieben und meistern. Jetzt sind wir erneut abseits der gewohnten Pfade des B2B-Geschäfts unterwegs und haben unser Engagement auf die Schiene bzw. zunächst mal noch aufs Wasser verlagert. Genau das macht den Reiz aus: ein außergewöhnliches und spannendes Projekt, in dem wir die komplette Klaviatur des Marketings spielen können. Und in dem das ganze Team mit Herzblut dabei hilft, dass wir viele Menschen emotional erreichen und verbinden.“

 

Aufgabe des Projektbüros ist es, der jahrzehntelangen Suche der Initiatoren, allen voran die passionierten Eisenbahner Horst Müller und Volker Jenderny, der Museumsleiter der Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein Uwe Breitmeier sowie der Geophysiker Prof. Dr. Bernhard Forkmann, schließlich zum Erfolg zu verhelfen: Jetzt soll die verschollene Lok gehoben, restauriert und dann vor Ort in der Bahnwelt ausgestellt werden. Der SWR hat die Bedeutung des Themas bereits seit den ersten Suchanläufen vor 25 Jahren erkannt und begleitet als Hauptmedienpartner die „Schatzsuche“ seitdem redaktionell auf allen Kanälen: im Fernsehen, im Hörfunk und digital. Der SWR war es auch, der bereits im vergangenen Jahr den Kontakt zu Tobias Bartenbach herstellte und die Agentur als Partner fürs professionelle Projektmanagement mit ins (Bergungs-)Boot nahm.

 

Gemeinsam ist allen Akteuren der unbedingte Wille, das ambitionierte Projekt auf die Erfolgsspur zu bringen, die Lok zu bergen – und so en passant ein Stück deutscher Geschichte und Industriekultur nach über 165 Jahren in die Gegenwart zu holen.

 

Mit einem Gesamtbudget von einer halben Million Euro ein kostspieliges Unterfangen, das trotz namhafter Sponsoren aus der Wirtschaft, darunter die Sparda Bank Südwest, BASF, DAL Deutsche Anlagen-Leasing und Oerlikon, auf weitere finanzielle Hilfe angewiesen ist. Daher hat die Agentur Bartenbach als jüngsten Coup ein Crowdfunding-Projekt gestartet, das die Bergung eines historischen Industriedenkmals mit der modernen digitalen Technik verbindet: Über die Plattform www.startnext.de/jaeger-der-versunkenen-lok können Freunde und Förderer als „Jäger der versunkenen Lok“ ihren persönlichen finanziellen Beitrag leisten. Das Interesse an der geplanten Bergungsaktion ist groß, wie nicht zuletzt die mehr als 80 anwesenden Medienvertreter bei der Vorstellung im Rahmen einer Pressekonferenz belegen. Diese fand übrigens passenderweise auf dem Rhein statt – eine Idee von Bartenbach alias Projektbüro „Jäger der versunkenden Lok“.

 

Über die verschollene Lok „Rhein“:

Die Dampflok „Rhein“ ist das älteste Denkmal deutscher Eisenbahngeschichte und ein wertvolles Gut der Industriekultur. 1852 in den Kessler-Werken in Karlsruhe gebaut, stürzte sie im selben Jahr auf dem Weg zu ihrem Einsatzort auf der Bahnstrecke Düsseldorf-Elberfeld von einem Transportschiff bei Germersheim in den Rhein. Dort liegt dieser „Schatz“ nun seit mehr als 165 Jahren begraben. Bisherige Versuche, die Lok zu bergen, schlugen fehl, dann geriet sie in Vergessenheit. Spätere Anläufe zur Ortung zogen sich über Jahrzehnte hin. Doch nun endlich wurde der „Schatz im Rhein“ wiederentdeckt und soll noch in diesem Jahr geborgen werden. Mehr unter www.lok-jaeger.de.

 

Gemeinschaftsprojekt mit SWR und Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein zur Bergung der ältesten Dampflok Deutschlands aus dem Rhein