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wob, Viernheim
 

Vom Dienstleister zum Partner: Mit ihrem neuen Unternehmen Yeehaw! begleitet die Agentur DIE KAVALLERIE Talente von der Idee bis in den Markt

Mit „Yeehaw!“ in die Zukunft

Mark Pelzer und Bjørn Franke, Gründer und Gesellschafter der Tübinger Kommunikationsagentur DIE KAVALLERIE, gehen neue Wege in disruptiven Zeiten: Mit dem neu gegründeten Unternehmen Yeehaw! begleiten sie vielversprechende Talente als Partner von der Idee bis in den Markt – und folgen damit einer Trendwende in der Agenturlandschaft: weg vom Dienstleister hin zum Mitgesellschafter und Partner. DIE KAVALLERIE-Geschäftsführer im Interview über Talente, Transformation und neue Abenteuer.  

Wofür steht „Yeehaw!“?
Franke: Yeehaw! ist der Leitbegriff der Arbeit in unserer Agentur DIE KAVALLERIE. Es ist ein Ausdruck dafür, wie wir Dinge angehen und was unser Anspruch an ein Ergebnis ist.
Pelzer: Ideen angehen, Menschen mitnehmen, gemeinsam etwas voranbringen – so würde ich das Yeehaw!-Feeling beschreiben.


Was war der Anlass, die Yeehaw! zu gründen?
Pelzer: We take people on a ride to inspire and unite – das ist unser Purpose, den wir im vorletzten Jahr für unsere Agentur DIE KAVALLERIE entwickelt und geschärft haben. In dem Zuge wurde uns klar, dass in Yeehaw! mehr Potenzial steckt als die Dienstleistung, die wir als Agentur bis dato anbieten. Uns hat es immer gereizt, neue Produkte und Anwendungen zu denken. Mit dem Unternehmen Yeehaw! haben wir uns die Plattform geschaffen, um gemeinsam mit Partnern Neues zu starten.
Franke: Dazu ist der Standort Tübingen der perfekte Ort. Hier können wir Ideen entwickeln, starke Teams aufbauen und an innovative Technologien andocken. Mit dem Cyber Valley entsteht hier aktuell eine vibrierende, starke Szene mit dem Fokus auf Künstliche Intelligenz. Dazu ist die Region Neckar-Alb Heimat vieler mittelständischen Unternehmen, beispielsweise aus der Medizintechnik. Wir haben hier etablierte Familienbetriebe, junge Biotechnologie-Unternehmen, dazu Unternehmen des ingenieurgetriebenen Mittelstandes und aus der Life-Sciences-Branche. Kurz gesagt: Viele schlaue Köpfe, viele Talente zieht es hierher. Alle wollen etwas bewegen – und können dafür ein Yeehaw! gebrauchen.


Was macht die Yeehaw?
Franke: Bereits mit der Kavallerie haben wir für unsere Kunden Produkte vom weißen Blatt Papier ausgehend entwickelt und erfolgreich auf dem Markt positioniert. Mit dieser Erfahrung im Rücken realisieren wir nun mit der Yeehaw! neue, relevante Produkte, an die wir glauben und die uns bisher kein anderer Auftraggeber bieten kann. Das geht nur mit den richtigen Menschen, denn für uns gilt: we transfer talent into products.
Pelzer: Dabei profitieren wir ganz klar von der Transparenz der Märkte: So finden wir die Themen und Partner, mit denen zusammen die eigenen Stärken und Interessen am besten zum Zug kommen. Und damit ist es nur logisch, dass man in solchen Partnerschaften als Teilhaber und nicht als Dienstleister agiert.

Wie funktioniert das Geschäftsmodell von Yeehaw!?
Pelzer: Bei Yeehaw! geht es uns um substanziellen Firmenaufbau. Wir sind der langfristige Joint Venture-Partner für Innovatoren und Gamechanger. Doch neue Produkte sind nur dann erfolgreich, wenn auch die entsprechende Organisationsform gefunden wird. Dabei unterstützen wir als Partner und Gesellschafter Talente mit unserem sechsstufigen Programm: Talente entdecken, Produktideen entwickeln und testen, ein Start-up gründen, in den Markt wachsen, ein erfolgreiches Business etablieren, die Reise als Mentor weiter begleiten.
Franke: Wir glauben, dass Beteiligung ein Maximum an Motivation erzeugt. Der Deal ist dabei einfach und klar: Je nachdem ab welchem Stadium die gemeinsame Reise startet, bemisst sich unser Gesellschafteranteil.

Weg vom Dienstleister hin zum Joint Venture Partner: Hat sich das klassische Agenturmodell überlebt?
Pelzer: In Zukunft wird es verstärkt darum gehen, Ideen schnell und kompakt voranzutreiben und nicht „zu dienstleisten“. Das bedeutet, dass alle Beteiligten zu hundert Prozent ein Vorhaben teilen, daran glauben und dementsprechend auch das Risiko tragen. Wir haben uns daher entschlossen, diese Transformation mit einer Neugründung zu begegnen, einem Spielplatz. Hier können wir schnell und einfach lernen, wie solche Beteiligungsmodelle funktionieren – ohne dass bei jeder Entscheidung die gesamte Agentur mitgedacht werden muss.
Franke: Unsere Learnings werden wir dann auch in das bestehende Agenturmodell einfließen lassen. Teilhaber- und Partnerschaft werden damit für uns ein relevanter Baustein für unser Agenturmodell von morgen.


Schreibt Yeehaw! bereits erste Erfolgsgeschichten?
Pelzer: Wir sind mit Yeehaw! seit einem Jahr am Start und können sagen: der Ansatz funktioniert. Wir sind an einer Gesellschaft beteiligt, in der wir mit mehreren Playern einen neuartigen Echtzeit-Covid-19-Schnelltest auf Basis von Infrarotspektroskopie entwickeln. Zudem befinden wir uns aktuell mit einem KI-Unternehmen aus Tübingen in der Entwicklungsphase für eine Computer-Vision-Anwendung im Retail. Hier verknüpfen wir die Möglichkeiten des Onlineshoppings mit den Vorteilen des stationären Handels.
Franke: Nicht zu vergessen unser drittes Projekt: Hier beschäftigen wir uns damit, wie man KI für Kreativarbeit und Aufgaben einer Kommunikationsagentur nutzen kann. Oder noch spannender: Unsere Modelinie für Adverserial Attacks. Hier entwickeln wir Kleidung, mit der Menschen von Computern nicht mehr als Menschen erkannt werden – quasi die moderne Form der Tarnkappe.


Und wie kommt man denn an solch spannende Themen?
Franke: Die Anknüpfungspunkte zu diesen Themenfeldern ergeben sich oftmals sehr lose. Wir haben dazu unser Format der „Hikes“ etabliert. Hier bringen wir kontinuierlich Menschen mit Fähigkeiten zusammen, um mögliche neue Lösungen für Probleme zu diskutieren – und ja: Es bleibt spannend.

Weitere Infos unter yeehaw.de

Mit „Yeehaw!“ in die Zukunft