Home 9 GWA Squad

What would you do if you
could change everything?

 

Diese Frage haben wir uns vor etwa einem Jahr auch gestellt. Und
was dabei raus gekommen ist? Die GWA SQUAD.


Eine Community für alle Changemakers, für alle Innovator*innen, für alle, die sich nicht mit dem Status Quo der Werbebranche zufrieden geben wollen. Eine Community für Wissensaustausch, Networking & Impact. 

Für alle, für die Werbung mehr als Werbepause ist.

Events

Whats next?

Unf*ck the industry –
GWA SQUAD Launch Event

Zum Auftakt lädt die GWA SQUAD am 24. November nach Hamburg ein: neben spannenden Panel-Gesprächen mit Isabel Gabor (Ad Girls Club), Johannes Ehrenwerth (Agentur Boomer) und Sina Luna Kammerer (Wieden + Kennedy) gibt es bei der Aftershow-Party die Chance zum Netzwerken und Feiern.

Clash of Agencies powered by Twitch

Das E-Sports-Turnier der Agenturen.

Mehr als 220 Teilnehmer*innen und Gäste aus ganz Deutschland kamen zum ersten Live-Finale des E-Sports-Turniers der Agenturbranche nach Köln und erlebten ein ganz besonderes Gaming-Festival mit Rahmenprogramm von FIFA und Mario Kart bis hin zu Sim-Racing und großer Aftershow Party.

Junior Agency Award

Der wichtigste Nachwuchs­wettbewerb
für Marketing-­Kommunikation.

Im Rahmen der GWA Junior Agency erarbeiten Studierende verschiedener Hochschulen aus den Bereichen Marketing und Design seit 2002 gemeinsam mit Kommunikationsagenturen jeweils ein Semester lang Kommunikationslösungen und Kampagnen für reale Kunden und Herausforderungen

Football Agency Cup

Das wichtigste Sportevent des Jahres, bei dem unterschiedlichste Agenturen im Fußballturnier gegeneinander antreten.

FAQ

Was sind typische Rollen in einer Agentur?

Jede Agentur hat natürlich ihre eigenen Strukturen, aber üblicherweise kannst du mit den Berufsgruppen der “Beratung”, “Strategie” und “Kreation” rechnen. Intern findest du wie bei jedem Unternehmen ebenfalls natürlich ein People & Culture Department, eine Finanzabteilung, Rechts- sowie IT-Abteilungen.

Gibt es einen typischen Weg in die Werbung?

Es gibt ein paar typische Einstiege, allerdings nicht den “one way”. Viele Kreationsmitarbeitende haben Studiengänge wie Kommunikationsdesign oder visuelle Kommunikation studiert. Es gibt auch ganz konkrete Ausbildungsprogramme, die auf die Werbebranche zugeschnitten sind. Als Berater*in oder Strateg*in ist der Weg oft sogar noch vielfältiger: da kommen die Leute aus allen Ecken von Psychologie bis BWL.

Was unterscheidet Agenturmitarbeitende zwischen Junior- & Mid-Level?

Auch hier hat natürlich jede Agentur ihre individuellen Vorstellungen aber als Faustregel gilt: Junior*innen sind vor allem noch da um zu lernen. Es ist also meistens so, dass ihr unterstützt, mitarbeitet und in einzelnen Projektabschnitten Verantwortung übernehmt. Solltet ihr merken, dass euch immer mehr Verantwortung übertragen wird und ihr eigene Marken/Accounts/Projekte vollständig selbstständig innerhalb eurer Disziplin betreut solltet ihr auf jeden Fall das Gespräch mit eurer Führungsperson suchen – denn das klingt für uns schon eher mach Midlevel 😉

Was genau ist ein Pitch? Was ist ein Schulterblick? Was ein Chemistry Meeting?

Ein Pitch ist sozusagen der „Bewerbungsprozess“ einer Agentur. Hier geht es meistens entweder darum, theoretisch zu zeigen wie man eine Aufgabe lösen kann oder schon ganz konkret einen Vorschlag für eine neue Kampagne zu liefern, die man dann auch so umsetzen kann. Schulterblick & Chemistry Meeting sind so etwas wie „Zwischenziele“. Das Chemistry Meeting steht meistens ganz am Anfang und dient genau für das, was der Name heißt: Wie bei einem ersten Date wird die „Chemistry“ abgecheckt, also erste Gedanken zwischen Marke & Agentur ausgetauscht und der persönliche Fit getestet. Im Schulterblick wird es dann schon etwas inhaltlicher und wir lassen uns – erneut wie der Name schon vermuten lässt – buchstäblich über die Schulter gucken. Man gibt also vor der finalen Pitchpräsentation noch einmal einen Einblick in das Vorgehen und bietet so den Kund:innen ebenfalls die Möglichkeit, noch einmal ihr Feedback abzugeben.

Was sind Tipps für meine erste Gehaltsverhandlung?
Euer Gehalt ist nicht das einzige worüber ihr verhandeln könnt. Das klingt vielleicht erstmal paradox – heißt ja nicht ohne Grund GEHALTSverhandlung – aber wenn wir jungen Talenten in der Branche eins raten könnten dann wäre es das: Informiert euch gut vorab was euch einerseits zusteht und was andererseits euer persönliches Wunschgehalt ist. Und wenn ihr dann im Verhandlungsgespräch merkt, dass rein monetär nicht mehr herauszuholen ist, ihr aber euch noch nicht fair für eure Rolle kompensiert fühlt: Geht an die anderen Komponenten eures (Arbeit-)Lebens heran: „Ihr könnt mir nicht mehr zahlen? Dann würde ich gern für das gleiche Gehalt nur 90% arbeiten. Dann würde ich gerne eine Förderung durch eine Weiterbildung oder ein Coaching bekommen.“ Und vor allem: „Dann lasst uns bitte heute schriftlich festhalten, wann wir das nächste Mal über mein Gehalt sprechen werden.“
Es gibt so viele Agenturtypen, welcher ist der richtige für mich?

Das ist total richtig, Agentur ist nicht gleich Agentur. Die häufigsten & wohl bekanntesten Agenturtypen unterscheiden sich wie folgt: Kreativagenturen sind maßgeblich an der Ausarbeitung einer großen Idee bzw. Geschichte hinter einer Marke zuständig, also das was ihr so in den typischen Fernsehspots, YouTube Ads oder Plakaten da draußen in der Stadt seht. Media-Agenturen sind vor allem dafür zuständig, diese Geschichten zielgruppengerecht in die Welt zu bringen. Ob euch eine Ad also bei Spotify, YouTube oder auf einer Seite der Tageszeitung begegnet ist also vor allem ihr Werk. Digital-Agenturen entwickeln ebenfalls Kreativkonzepte, sind hier allerdings wie es der Name vermuten lässt vor allem auf digitale Kanäle fokussiert. Influencer*innen-Agenturen kommen meistens mit an den Tisch sobald es darum geht, für eine Kampagne oder Aktion das richtige Testimonial zu finden oder wenn es um Social Media Sponsoring geht.

 

Was sind die typischen Karriereschritte in Agenturen?
Wie in den meisten Unternehmen kannst du in Agenturen während des Studiums/der Ausbildung als Praktikant*in oder Werkstudent*in anfangen. Die erste Vollzeitposition ist meistens das „Junior*innen-Level“ (also bspw. Junior Strategist). Nach 1-2 Jahren geht es meistens weiter zum „Midlevel“ (das heißt dann bspw. einfach nur Strategist). Nach weiteren ca. zwei Jahren gibt es meistens den „Senior“ (also um im Beispiel zu bleiben Senior Strategist). Dann kann es nach etwa 2-3 Jahren weiter zum „Director“ gehen (Strategy Director) und schließlich mit personeller Führung in Richtung einer „Head of“ Position (Head of Strategy). Allerdings ist wichtig zu wissen, dass all das lediglich grobe Orientierungen sind. Manche Menschen halten Positionen länger, andere springen durch Agenturwechsel oder frühere Beförderungen auch schneller durch diese „Leiter“ durch. Deshalb: Wenn ihr das Gefühl habt, ihr verdient einen anderen Titel, macht eure Erfolge präsent und geht ins Gespräch – hier ist nicht’s in Stein gemeißelt.

Ansprech­partnerin

Lena Bondarew

Projektmanagement Nachwuchs- und Hochschulmarketing

 

Telefon: 0 173 3514891
Mail: [email protected]